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MARTINA ZIMMER   DESIGNED HORSEHAIR  HITCHING  HAIRBRAIDING
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Zum Hitchen verwende ich ausschließlich das Haar von freilaufenden Pferden. Diese suchen sich ihre Nahrung weitestgehendst selbst und haben deshalb gesündere, elastischere Schweifhaare als unsere europäischen Pferde.

Dieses Haar wird, gereinigt und auf gleiche Länge verzogen, in Stangen gehandelt. Bezahlbare gute Qualitäten gibt es aus China. Weißes Haar, 70 cm lang kostet heute ca. 100 Euro /kg, die gleiche Länge aus der Mongolei 450 Euro! Dabei gilt, je länger das Haar, desto besser die Qualität. 100 cm lange Spitzenqualitäten können 1400 Euro /kg und mehr kosten, das ist dann aber Material für edelste Bogenbespannungen!

Für große Quasten und die verschiedenen Formen der Fliegenwedel verwende ich gern Schlachthaar aus Deutschland. Das hat eine größere Farbvielfalt, ist preiswerter und qualitativ für diese Zwecke vollkommen ausreichend. Der wichtigste Aspekt ist für mich der natürliche Fall des Haares.

Zierquasten (Tassels) fertige ich in der Regel aus Mähnenhaar. Das ist weicher im Griff und die Quaste wirkt voller. Wenn die Quaste besonders weich sein soll, kann ich auch Haar von chinesischen Angoraziegen anbieten. Dieses ist aber nicht für Pferdeausrüstungen verwendbar, weil Pferde Ziegenhaar nicht leiden mögen! Sollen die Tassels besonders festen Stand haben, benutze ich Schweifhaar.

Zum Komplettieren der Haarteile benötigt man fast immer Leder. Ich verarbeite je nach Verwendungszweck unterschiedliche Sorten und Qualitäten: vom festen. elastischen Elchleder bis zum feinen pflanzengegerbten Blankleder für Punzierarbeiten.

Eingefärbt wird das Blankleder mit Fiebings Professional Oil Dye. Das garantiert durch tiefes Eindringen der Farbe eine hohe Dauerhaftigkeit des Farbtones, wobei der natürliche Prozeß des Nachdunkeln des Leders durch Licht und Gebrauch (Fetten) nicht wesentlich beeinträchtigt wird.